#CongressTradingBan

Bemühungen, den Aktienhandel durch Mitglieder des US-Kongresses zu verbieten, haben erhebliche Dynamik gewonnen, getrieben von breiter parteipolitischer Unterstützung und öffentlicher Forderung nach größerer Transparenz und Rechenschaftspflicht.

Wichtige Entwicklungen

Biparteiisches Gesetz vorgelegt: Im Juli 2024 stellten die Senatoren Jon Ossoff (D-GA), Josh Hawley (R-MO), Jeff Merkley (D-OR) und Gary Peters (D-MI) ein biparteiisches Gesetz vor, das Mitgliedern des Kongresses, ihren Ehepartnern und abhängigen Kindern das Kaufen oder Halten von Einzelaktien verbietet. Das Gesetz verpflichtet zur Rücknahme bestehender Positionen innerhalb von 90 Tagen nach Inkrafttreten und sieht Geldstrafen von über 10.000 USD für Verstöße vor.

Ausschusszustimmung erreicht: Am 24. Juli 2024 genehmigte der Senatsausschuss für Heimatschutz und öffentliche Verwaltung das Gesetz mit einer Stimmenmehrheit von 8 zu 4 und markierte damit erstmals, dass eine solche Gesetzesinitiative aus einem Senatsausschuss hervorgegangen ist.

Hausinitiativen: Im Januar 2025 stellten die Abgeordneten Marie Gluesenkamp Perez (D-WA) und Zach Nunn (R-IA) das "Gesetz gegen Korruption in der Regierung" vor, das den Aktienhandel durch Mitglieder des Kongresses und ihre Ehepartner verbieten, automatische jährliche Gehaltserhöhungen beenden und die Lobbyverbotsfrist für ehemalige Mitglieder verlängern soll.

Öffentliche Meinung und Kontext

Die öffentliche Meinung favorisiert eindeutig die Einschränkung des Aktienhandels durch Entscheidungsträger. Eine Umfrage der University of Maryland ergab, dass 85 % der Amerikaner eine solche Regelung unterstützen. Diese Haltung wurde durch jüngere Ereignisse verstärkt, etwa durch die Ankündigung des ehemaligen Präsidenten Donald Trump, bedeutende Zölle für 90 Tage auszusetzen, was zu einem erheblichen Marktanstieg führte. Kritiker warfen Trump vor, den Markt möglicherweise für persönliche oder politische Vorteile manipuliert zu haben, was die Forderung nach strengeren Regulierungen des Aktienhandels durch Kongressmitglieder erneut verstärkt hat.