
Am 6. April 2025 wurde das Thema der strategischen Reserven von Bitcoin eines der heißesten Themen in der Finanzwelt. Die USA haben offiziell am 7. März die Schaffung eines solchen Reservats angekündigt, das 200.000 beschlagnahmte Bitcoins umfasst. Donald Trump, der aktiv Kryptowährungen unterstützt, erklärte, dass Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) die Grundlage dieses Reservats bilden werden, und später könnten XRP, Solana und Cardano hinzugefügt werden. Diese Entscheidung hat bereits zu einem Anstieg des BTC-Wertes um 20 % Anfang März geführt.
Experten glauben, dass das strategische Reservat das Finanzsystem grundlegend verändern könnte. Erstens schafft die Weigerung der USA, beschlagnahmte Bitcoins zu verkaufen, einen Mangel auf dem Markt, der die Preise nach oben treibt. Der Risikokapitalgeber Matt Higgins prognostiziert, dass, wenn 1 Million Bitcoins in Reserven verschoben werden, das Angebot um 6,6 % sinken könnte und der Preis um 30 % steigen könnte. Zweitens könnte dies Bitcoin zu einem alternativen Reserve-Asset machen, ähnlich wie Gold, insbesondere im Kontext der Abwertung des Dollars aufgrund von Handelskriegen.
Es gibt jedoch auch Risiken. Die Konzentration von Bitcoins in staatlicher Hand eröffnet Möglichkeiten zur verstärkten Kontrolle über den Markt. Einige Analysten befürchten, dass die USA die Reserven für Manipulationen oder zur Stabilisierung ihrer Wirtschaft auf Kosten des Kryptomarktes nutzen könnten. Gleichzeitig inspiriert die Initiative der USA andere Länder: Texas hat bereits sein Gesetz über Bitcoin-Reserven verabschiedet, und Europa, insbesondere Großbritannien, investiert aktiv in BTC über Pensionsfonds.
Wird Bitcoin ein neues globales Asset oder bleibt es ein Spekulationsinstrument? Die Diskussion beginnt gerade erst.