Weißt du, warum du nicht glücklich bist? Weil du den ganzen Tag über eine kleine Sache nachdenkst, weil du nervös und innerlich zerrissen bist, wenn du hörst, wie andere über dich reden, und weil du bedauerst, Fehler gemacht zu haben und nicht loslassen kannst. Du musst verstehen, dass es passiert ist, was passiert ist, und dass es Diskussionen gegeben hat, die du nicht bedauern oder dir um die Meinungen anderer Gedanken machen solltest, und noch weniger die Straße schönreden, die du nicht gegangen bist. Was du erleben musst, wirst du früher oder später erleben. Denke nicht zu viel nach, sei etwas gelassener, erlaube, dass alles passiert, und habe eine gute Einstellung, denn dich glücklich zu machen, ist das Wichtigste. Übermäßiges Nachdenken ist ein allgemeines Problem der modernen Menschen. Wir wälzen uns wegen eines unbedachten Wortes, wägen bei einer kleinen Entscheidung immer wieder ab und negieren unser Selbst wegen der Meinungen anderer. Diese geistige innere Zerrissenheit ist wie ein Krieg ohne Rauch, der unsere Energie verbraucht und unser Glück untergräbt. Aber wenn man genau darüber nachdenkt, stammen diese Sorgen meistens aus unserem Drang, alles kontrollieren zu wollen, während wir vergessen, dass das Leben eine Reise voller Unsicherheiten ist. Die Momente, in denen wir uns mit vergangenen Entscheidungen quälen, uns um die Meinungen anderer kümmern und von nicht gewählten Wegen träumen, sind wie unsichtbare Fesseln, die unsere Schritte behindern. Bedauern und Phantasie sind beide Flucht vor der Gegenwart. Wir neigen dazu, die nicht gewählten Wege zu idealisieren und zu glauben, dass dort Blumen blühen. Aber jede Straße hat ihre Hindernisse und Dornen. Die schönen Dinge, von denen wir glauben, sie verpasst zu haben, sind vielleicht nur Illusionen, die unsere Vorstellungskraft gewebt hat. Genauso ist es nicht hilfreich, sich über vergangene Entscheidungen zu grämen, denn das ist nur eine harsche Kritik an unserem naiven Ich von damals mit dem Reifegrad von heute. Lass die Besessenheit nach Perfektion los, akzeptiere die Unvollkommenheit des Lebens; lass das Verlangen nach Kontrolle los, umarme die Unsicherheit des Lebens; lass die Sorge um die Meinungen anderer los und lebe dein wahres Selbst. Das ist keine passive Resignation, sondern eine aktive Gelassenheit. Wenn wir lernen, mit einer friedlichen Einstellung den Höhen und Tiefen des Lebens zu begegnen, werden wir entdecken, dass Glück eigentlich ganz einfach ist. Es hängt nicht von den Bewertungen der Außenwelt ab, nicht von perfekten Entscheidungen, sondern davon, wie wir alles, was uns widerfährt, betrachten. Alles geschehen zu lassen, ist die größte Gnade, die wir uns selbst erweisen können. Lass die Last des übermäßigen Nachdenkens los, gehe leichtfüßig weiter, lass alles seinen Lauf nehmen und finde in der Akzeptanz innere Ruhe und Glück.