Es gibt ein Diagramm, das jeder im Auge behalten sollte: Hashrate.

Unter Hashrate versteht man am besten die gesamte Rechenleistung, die dem Bitcoin-Netzwerk gewidmet ist. Eine hohe Hashrate zeigt an, dass das Netzwerk sicher ist und dass die Miner auch bei einem Preisrückgang noch aktiv teilnehmen. Ein deutlicher Rückgang der Hashrate könnte ein Zeichen dafür sein, dass die Miner das Interesse verlieren oder unrentabel werden.

Die Maßeinheit für die Hashrate sind Hashes pro Sekunde (h/s).

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Die zentralen Thesen:

  • Die gesamte Hashrate von Bitcoin nähert sich einem Allzeithoch.

  • Der Datensatz zur 30-tägigen Änderung der Hashrate weist einen sehr extremen Ausreißerwert auf.

  • Angesichts einer so großen Veränderung bei der gesamten Netzwerkbeteiligung muss man sich fragen: Warum?

Mögliche Ätiologien:

  1. Der jüngste Preisanstieg von Bitcoin hat die Margen näher an den neutralen Bereich/Gewinne verschoben. Die Wirtschaft gebietet, dass alle Miner (theoretisch) die Gelegenheit nutzen sollten, wenn sie sich bietet.

  2. Die globalen Energieprobleme lösen sich allmählich auf. Zwar sind sie nicht gemildert, aber der Verbrauch energiebezogener Rohstoffe nimmt insgesamt ab.

  3. Es sind neue Technologien verfügbar geworden, die eine leistungsfähigere Verarbeitung ermöglichen. ASICs sind die typischen Bitcoin-Miner und die neuen Modelle werden weltweit ausgeliefert.

Ehrlich gesagt ist eine Kombination der oben genannten Gründe am plausibelsten.