So schützen Sie Ihre Krypto-Assets – Cross-Chain-Sicherheit (Tag 28)#KryptoSecure

Am 28. Tag von #KryptoSecure, werden wir uns mit einem sehr wichtigen Aspekt des DEFI-Ökosystems, „Cross Chain Bridging“, befassen. Da Interoperabilität im Kryptobereich zur Tagesordnung geworden ist, ist es für Bridge-Benutzer von entscheidender Bedeutung, zu wissen, wie die Technologie funktioniert und zu verstehen, wie sie sich im Falle eines Risikos oder der Ausnutzung einer Schwachstelle auf ihre Benutzer auswirken könnte.
Für Benutzer von Blockchain-Brücken ist die kettenübergreifende Sicherheit ein kritisches Anliegen. Dabei handelt es sich um Protokolle oder Systeme, die die Bewegung digitaler Assets oder Daten zwischen verschiedenen Blockchain-Netzwerken ermöglichen.
Benutzer von Blockchain-Brücken müssen sich der Sicherheitsherausforderungen und -überlegungen im Zusammenhang mit kettenübergreifenden Transaktionen bewusst sein.
So wird die kettenübergreifende Sicherheit auf die Belange der Bridge-Benutzer angewendet:
1. Interoperabilitätsrisiken:
Bedenken: Cross-Chain-Brücken zielen darauf ab, die Interoperabilität zwischen Blockchains zu ermöglichen, was jedoch Risiken mit sich bringt. Inkompatibilität oder Schwachstellen in einer Blockchain können die Sicherheit der gesamten Brücke beeinträchtigen.
Schadensbegrenzung: Bridge-Benutzer sollten sich über Bridges informieren und diese auswählen, die robuste Interoperabilitätslösungen implementieren und Sicherheitsprüfungen unterzogen wurden.
2. Schwachstellen bei Smart Contracts:
Bedenken: Viele Blockchain-Brücken verlassen sich auf Smart Contracts, um Vermögenswerte auf verschiedenen Ketten zu sperren und freizugeben. Schwachstellen in diesen Smart Contracts können von Angreifern ausgenutzt werden.
Schadensbegrenzung: Benutzer sollten die Sicherheit der an der Brücke beteiligten Smart Contracts überprüfen und auf Audits und Codeüberprüfungen achten.
3. Orakel und Datenfeeds:
Bedenken: Cross-Chain-Transaktionen sind oft auf Orakel und Datenfeeds angewiesen, um externe Informationen zu erhalten. Die Manipulation von Orakeln kann zu fehlerhaften Transaktionen führen.
Abhilfe: Benutzer sollten Brücken wählen, die dezentralisierte und manipulationssichere Orakel implementieren. Sie sollten außerdem Datenquellen auf ungewöhnliches Verhalten überwachen.
4. Ökonomische Risiken und Anreizrisiken:
Bedenken: Einige Brücken verwenden Token oder wirtschaftliche Anreize, um kettenübergreifende Transaktionen abzusichern. Diese Mechanismen können wirtschaftliche Risiken mit sich bringen oder Angriffen ausgesetzt sein.
Schadensbegrenzung: Benutzer sollten die Wirtschaftsmodelle und Anreize der Brücke bewerten, die Token-Ökonomie verstehen und potenzielle Schwachstellen in diesen Modellen berücksichtigen.
5. Zentralisierungsrisiken:
Bedenken: Einige Brücken verlassen sich möglicherweise auf zentralisierte Einheiten oder Verwahrer, um kettenübergreifende Übertragungen zu ermöglichen. Dies führt zu einem zentralen Fehler- und Vertrauenspunkt.
Abhilfe: Wählen Sie Brücken, die Dezentralisierung priorisieren und sich nicht auf einzelne Verwahrstellen verlassen. Suchen Sie nach Brücken, die Multisignaturschemata für zusätzliche Sicherheit verwenden.
6. Einhaltung gesetzlicher Vorschriften:
Bedenken: Cross-Chain-Transaktionen können Vermögenswerte umfassen, für die in verschiedenen Rechtsräumen unterschiedliche regulatorische Anforderungen gelten. Benutzer sollten sich über die relevanten Vorschriften im Klaren sein und diese einhalten.
Schadensbegrenzung: Bleiben Sie über regulatorische Entwicklungen informiert und nutzen Sie Brücken, bei denen die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften Priorität hat.
7. Audits und Sicherheitsüberprüfungen:
Bedenken: Bei manchen Brücken fehlen möglicherweise angemessene Sicherheitsprüfungen oder -überprüfungen. Dies erhöht das Risiko von Schwachstellen und Exploits.
Abhilfe: Priorisieren Sie Brücken, die umfassenden Sicherheitsprüfungen durch renommierte Drittunternehmen unterzogen wurden. Geprüfte Brücken sind mit höherer Wahrscheinlichkeit sicher.
8. Benutzerschulung:
Bedenken: Benutzer müssen die mit kettenübergreifenden Transaktionen verbundenen Sicherheitsrisiken verstehen und wissen, wie sie Bridges sicher verwenden.
Schadensbegrenzung: Bridge-Benutzer sollten sich über die Sicherheitsimplikationen von Cross-Chain-Transaktionen informieren und die erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen treffen.
9. Echtzeitüberwachung:
Bedenken: Ungewöhnliche oder verdächtige Aktivitäten auf der Brücke, wie unerwartete Verzögerungen oder Störungen, können auf potenzielle Sicherheitsprobleme hinweisen.
Schadensbegrenzung: Benutzer sollten die Brücke und ihre Transaktionen mithilfe relevanter Überwachungstools und -dienste in Echtzeit überwachen.
Cross-Chain-Sicherheit ist unerlässlich, um die Integrität und Sicherheit von zwischen Blockchains verschobenen Assets zu gewährleisten. Benutzer sollten wachsam sein, sorgfältig vorgehen und bewährte Methoden befolgen, um die mit der Verwendung von Blockchain-Brücken verbundenen Risiken zu minimieren. Darüber hinaus ist es für Bridge-Benutzer von entscheidender Bedeutung, über die neuesten Entwicklungen in der Cross-Chain-Sicherheit auf dem Laufenden zu bleiben.