Web 1.0, auch bekannt als „statisches Web“, war die erste Generation des World Wide Web und zeichnete sich durch einen einseitigen Informationsfluss aus. Es wurde in erster Linie zum Anzeigen und Abrufen von Informationen verwendet und nicht zur Interaktion und Kommunikation. Web 1.0 bestand hauptsächlich aus statischen HTML-Seiten, die schwer zu aktualisieren waren und denen es an Interaktivität mangelte.

Web 2.0, auch bekannt als „interaktives Web“, markierte den Übergang vom statischen zum dynamischeren und interaktiveren Web. Es führte neue Technologien wie Blogs, soziale Medien und Wikis ein, die es Benutzern ermöglichten, nicht nur auf Informationen zuzugreifen, sondern diese auch beizutragen und zu teilen. Web 2.0 führte auch das Konzept der „Web 2.0-Anwendungen“ ein, also webbasierte Anwendungen, die es Benutzern ermöglichen, in Echtzeit zusammenzuarbeiten und Daten auszutauschen.

Web 3.0, auch bekannt als „semantisches Web“, ist die nächste Generation des World Wide Web und zeichnet sich durch den Einsatz künstlicher Intelligenz und maschinellen Lernens aus, um das Web intelligenter und intuitiver zu machen. Ziel ist es, ein Web zu schaffen, das die Bedeutung von Informationen verstehen und interpretieren kann, anstatt sie nur anzuzeigen. Web 3.0 ermöglicht es Maschinen, den Kontext und die Bedeutung von Informationen zu verstehen, sodass sie diese auf genauere und nützlichere Weise verstehen und interpretieren können.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Web 1.0 ein statisches Web war, das Benutzern hauptsächlich das Anzeigen und Zugreifen auf Informationen ermöglichte, während Web 2.0 Interaktivität und die Möglichkeit für Benutzer einführte, Informationen beizutragen und zu teilen. Web 3.0 zielt darauf ab, das Web durch den Einsatz künstlicher Intelligenz und maschinellen Lernens intelligenter und intuitiver zu machen.