WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN | GHANA UND DARĂBER hinaus đ 10.06.2023
đ©Ghanas Inflation von 40,1 % ist die vierthöchste in Subsahara-Afrika im Jahr 2023, wie der Africa Pulse Report der Weltbank vom Oktober 2023 ergab. Simbabwe liegt mit einer Inflation von ĂŒber 80 % an erster Stelle, gefolgt vom Sudan (60 %) und Sierra Leone (42 %). Dem Bericht zufolge tragen die Lebensmittel- und Energiepreise in den meisten LĂ€ndern der Region immer noch zum Anstieg der Gesamtinflation bei. Bis Juli 2023, so hieĂ es, verzeichneten fast die HĂ€lfte der LĂ€nder in der Region mit monatlich verfĂŒgbaren Informationen zu Lebensmittelpreisen (20 von 41 LĂ€ndern) zweistellige Nahrungsmittelinflationsraten im Vergleich zum Vorjahr, wobei die stĂ€rksten Anstiege in Burundi zu verzeichnen waren. Ghana, Malawi, Sierra Leone, Sudan und Simbabwe.
đ©Die wirtschaftlichen Aussichten fĂŒr Subsahara-Afrika bleiben angesichts einer schwer fassbaren Wachstumserholung dĂŒster. Laut dem neuesten Pulse-Bericht der Weltbank Afrika verschlechtern zunehmende InstabilitĂ€t, schwaches Wachstum in den gröĂten Volkswirtschaften der Region und anhaltende Unsicherheit in der Weltwirtschaft die Wachstumsaussichten in der Region. Das Wirtschaftswachstum in Subsahara-Afrika wird sich voraussichtlich von 3,6 % im Jahr 2022 auf 2,5 % im Jahr 2023 verlangsamen. SĂŒdafrikas BIP wird im Jahr 2023 voraussichtlich nur um 0,5 % wachsen, da Energie- und TransportengpĂ€sse weiterhin bestehen. Nigeria und Angola werden voraussichtlich um 2,9 % bzw. 1,3 % wachsen, was auf niedrigere internationale Preise und WĂ€hrungsdruck zurĂŒckzufĂŒhren ist, der sich auf Ăl- und NichtölaktivitĂ€ten auswirkt.
đ©Der Africa Pulse-Bericht der Weltbank vom Oktober 2023 unterstreicht, dass die Afrikanische Kontinentale Freihandelszone (AfCFTA) ein erhebliches Potenzial fĂŒr die Schaffung von ArbeitsplĂ€tzen birgt und möglicherweise etwa 18 Millionen neue ArbeitsplĂ€tze schafft. Der Bericht betont, dass die Infrastruktur ein entscheidendes Hindernis fĂŒr neue Unternehmen darstellt und das BeschĂ€ftigungswachstum durch Hindernisse fĂŒr den Unternehmenseintritt, hohe Betriebskosten und begrenzte WettbewerbsfĂ€higkeit im Export behindert. Diese Herausforderungen hĂ€tten sich insbesondere auf die Sektoren Energie, digitale Infrastruktur und Transport in ganz Afrika sĂŒdlich der Sahara ausgewirkt, heiĂt es in dem Bericht.
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