Eine Gruppe überparteilicher Gesetzgeber hat einen Brief an den Vorsitzenden der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC), Gary Gensler, verfasst, in dem sie die Zulassung von börsengehandelten Produkten (ETPs) für Bitcoin (CRYPTO: BTC) fordern.
Die Gesetzgeber betonten, dass die SEC jegliche diskriminierenden Maßnahmen gegen Spot-Bitcoin-ETPs einstellen müsse.
Dieser Schritt wird voraussichtlich ein zentraler Diskussionspunkt auf Benzingas Konferenz „Future of Digital Assets“ am 14. November sein, auf der Branchenführer die sich entwickelnde Landschaft der digitalen Vermögenswerte und die Auswirkungen regulatorischer Entscheidungen auf den Markt untersuchen werden.
Der gemeinsam von den Abgeordneten Mike Flood (R-Neb.), Tom Emmer (R-Minn.), Ritchie Torres (D-N.Y.) und Wiley Nickel (D-N.C.) verfasste Brief bezog sich auf ein aktuelles Urteil des Berufungsgerichts für den District of Columbia im Fall Grayscale Invs., LLC v. SEC.
Das Gericht bestätigte die Ansicht von Grayscale, dass die SEC gegen das Verwaltungsverfahrensgesetz verstoßen habe, indem sie ihren Antrag auf Umwandlung des Grayscale Bitcoin Trust (OTC: GBTC) in einen Spot-Bitcoin-ETP ablehnte.
Das Berufungsgericht betonte, dass das von Grayscale vorgeschlagene Bitcoin-ETP den genehmigten Bitcoin-Futures-ETPs „wesentlich ähnlich“ sei, und erachtete die inkonsistente Behandlung der beiden durch die SEC als „rechtswidrig“.
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Während seiner Amtszeit bei der SEC ermutigte Genser Digital-Asset-Unternehmen konsequent, sich bei der SEC zu registrieren. Angesichts der Entscheidung des Berufungsgerichts und Genslers Haltung argumentierten die Gesetzgeber, es gebe keinen triftigen Grund, weiterhin Anträge für einen regulierten Spot-Bitcoin-ETP abzulehnen.
Ein solches ETP, so das Unternehmen, würde den Anlegerschutz verbessern, indem es einen sichereren und transparenteren Zugang zu Bitcoin biete.
Der Brief endete mit einem eindringlichen Aufruf zum Handeln und drängte Gensler, „der Notierung von Spot-Bitcoin-ETPs unverzüglich zuzustimmen“. Betont wurde dabei die Rolle des Kongresses, der dafür sorgen soll, dass die SEC grünes Licht für Anlageprodukte gibt, die den Anforderungen des Kongresses entsprechen.
In der Zwischenzeit wurde die Entscheidung der Securities and Exchange Commission über den vorgeschlagenen ARK 21Shares Bitcoin ETF auf den 10. Januar 2024 verschoben.
Die SEC erklärte in einem Dokument, dass ein längerer Zeitrahmen erforderlich sei, um die vorgeschlagene Regeländerung angemessen zu bewerten.
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