In einer aktuellen Analyse äußerten Experten Bedenken hinsichtlich der potenziellen Schwachstellen auf dem Bitcoin-Markt (CRYPTO: BTC) aufgrund gehebelter Long-Positionen, denen eine ausreichende Spot-Kaufunterstützung fehlt.

Die Analyse erfolgte zu einem entscheidenden Zeitpunkt, insbesondere da die Diskussionen über die Zukunft digitaler Vermögenswerte an Fahrt gewinnen.

Solche Erkenntnisse werden zweifellos ein interessantes Thema auf der kommenden Benzinga-Konferenz „Future of Digital Assets“ am 14. November sein, auf der Branchenexperten tiefer in die sich entwickelnde Landschaft der Kryptowährungen eintauchen werden.

Der Bericht von Bitfinex hob hervor, dass am vergangenen Montag Bitcoin-Futures-Positionen im Wert von über 44 Millionen US-Dollar liquidiert wurden und der Spotpreis Schwankungen von über 1.000 US-Dollar aufwies.

Diese Volatilität ist erheblich, insbesondere angesichts der 30 Millionen US-Dollar an Short-Liquidationen, eine Zahl, die angesichts der jüngsten Phase geringer Volatilität auffällt.

Der September war für Bitcoin bisher ein pessimistischer Monat. Dieses Jahr dürfte der Monat jedoch positiv enden und möglicherweise einen optimistischen Ton für den Oktober angeben. Zwar haben gehebelte Long-Positionen versucht, den Preis nach oben zu treiben, aber der Mangel an Spotmarktkäufen hat jede deutliche Aufwärtsbewegung verhindert.

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Die Analyse wies auch auf das Auftreten mehrerer „Long Squeezes“ seit Ende August hin, was auf eine möglicherweise überhebelte bullische Stimmung schließen lässt.

Die erhöhte Spot-Kaufaktivität im September könnte die notwendige Unterstützung für eine anhaltende Aufwärtsdynamik bieten.

Während der Kryptomarkt Anzeichen von Widerstandsfähigkeit und Wachstum zeigte, warnten die Analysten von Bitfinex die Händler vor den Risiken überhebelter Positionen und betonten die Notwendigkeit ausreichender Spotkäufe zur Aufrechterhaltung einer stabilen Marktbasis.

„In der vergangenen Woche haben wir eine Situation beobachtet, in der gehebelte Long-Positionen auf den Perpetual-Swap-Märkten versucht haben, den Preis in die Höhe zu treiben, was jedoch aufgrund unzureichender Kaufunterstützung am Spotmarkt erfolglos war. Gehebelte Long-Positionen ohne ausreichende Spot-Käufe können oft zu einer anfälligen Situation führen, wodurch diese Positionen bei Marktvolatilität anfällig dafür sind, liquidiert oder ‚herausgedrängt‘ zu werden“, erklärten die Analysten.

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