Wie würden Sie normalerweise reagieren, wenn Ihre Investition plötzlich mehr als 10 % verlieren würde?

A. Sofort verkaufen, um weitere Verluste zu minimieren.
B. Nichts tun und an einer langfristigen Anlagestrategie festhalten.
C. Kaufen Sie mehr, weil Sie es als eine Schnäppchengelegenheit betrachten.
D. Fühlen Sie sich extrem ängstlich oder deprimiert und wissen Sie nicht, was Sie tun sollen.

Wenn Sie A oder D wählen, bedeutet das im Allgemeinen, dass Sie wahrscheinlich emotional betroffen sind und eher dazu neigen, in die Falle des emotionalen Handels zu tappen.

Im Bereich des Handels und Investierens sind emotionale Fallen eine häufige psychologische Hürde, die sich negativ auf die Entscheidungen und die Leistung von Händlern auswirken kann. Hier sind einige häufige emotionale Fallen:

  1. Gier
    Gier führt dazu, dass Menschen mehr wollen, sobald sie einen kleinen Gewinn sehen, was oft zu Überinvestitionen oder einem Markteinstieg zu ungünstigen Zeitpunkten führt.

  2. Furcht
    Angst tritt normalerweise auf, wenn der Markt ungünstig ist oder die Vermögenspreise fallen, und veranlasst Händler dazu, Vermögenswerte vorzeitig zu verkaufen, um weitere Verluste zu vermeiden.

  3. Hoffnung
    Wenn ein Handel nicht wie erwartet verläuft, hegen die Leute oft unrealistische Hoffnungen und glauben, dass sich der Markt schon ihren Erwartungen entsprechend entwickeln wird.

  4. Rachehandel
    Dabei handelt es sich um eine emotionale Reaktion, bei der Händler bei Verlusten sofort einen weiteren Handel durchführen, in der Hoffnung, ihre Verluste „wiederzugewinnen“.

  5. Selbstüberschätzung
    Übermäßiges Selbstvertrauen kann dazu führen, dass Menschen unnötige Risiken eingehen, weil sie sich ihrer Handelsentscheidungen zu sicher sind.

  6. Attributionsverzerrung
    Wenn man den Erfolg den eigenen Fähigkeiten zuschreibt und externe Faktoren für das Versagen verantwortlich macht, kann dies die rationale Beurteilung von Risiken und Chancen beeinträchtigen.

  7. Herdenmentalität
    Wenn viele Leute kaufen oder verkaufen, kann man leicht von der Masse beeinflusst werden und vernachlässigt dabei die persönliche Analyse und Beurteilung.

  8. Angst, etwas zu verpassen (FOMO)
    Diese Psychologie bringt die Menschen dazu, dem Markt zu folgen, wenn dieser im Aufwind ist. Dabei kaufen sie oft hoch und ignorieren potenzielle Risiken.

Um emotionale Fallen zu vermeiden, müssen Händler einen klaren Handelsplan erstellen und einhalten, der Ein- und Ausstiegsstrategien, Risikomanagement usw. umfasst, und versuchen, emotionale Faktoren aus dem Entscheidungsprozess zu eliminieren. Der Einsatz von Tools wie Stop-Loss-Orders oder die Automatisierung von Handelsstrategien können ebenfalls wirksame Methoden zur Kontrolle des emotionalen Handels sein. Einige Händler absolvieren auch psychologisches Training, Meditation oder andere Methoden, um ihre Fähigkeiten zum Emotionsmanagement zu verbessern.

Folgen Sie mir, und ich werde Sie schnell durch die emotionalen Fallen führen.