Als El Salvador vor zwei Jahren Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel einführte, reagierte der IWF vernichtend auf diesen Schritt und warnte vor schlimmen Folgen. Zwei Jahre später floriert El Salvador.

IWF gegen Dezentralisierung

Max Keiser, Pro-Bitcoin-Unternehmer, der jetzt in El Salvador lebt, wurde auf dem YouTube-Kanal Swan Bitcoin interviewt, wo er seine Gedanken zum IWF äußerte und darlegte, wie El Salvador auf einem viel besseren Weg ist.

Keiser begann mit der Aussage, dass seiner Ansicht nach der IWF mit einer Zentralbank vergleichbar sei und dass Zentralbanken dezentrales Geld nicht mögen und dass dem IWF die Idee nicht gefalle, dass El Salvador Bitcoin einführen und sich vom Fiat-Währungssystem lösen könne.

Jahrelange Ausbeutung durch die USA

Keiser zitierte aus John Perkins Buch „Confessions of an Economic Hitman“, in dem von Auftragsmördern berichtet wird, die von den USA unterstützt wurden und deren Ziel es war, Putsche anzuzetteln und Regierungen zu stürzen.

Er sagte, die USA hätten Lateinamerika immer als ihren „Hinterhof“ betrachtet, der mit Hilfe riesiger multinationaler Konzerne wie der United Fruit Company kontrolliert werden könne, die die Länder, in denen sie ansässig seien, massiv ausbeuteten.

Keiser sagte, dass Bitcoin mit seinem dezentralen und soliden Geld seit seiner Einführung die Zentralbanken aus einem seit 300 Jahren bestehenden Geschäft dränge und sie letztendlich aussterben lassen werde, was auch dazu führen werde, dass der IWF irrelevant werde.

Das Energieprogramm von El Salvador

Eine der größten Ausreden für Kritiker, die Bitcoin schlechtmachen, ist der hohe Energieverbrauch für seinen Proof-of-Work-Konsens. Keiser erklärte jedoch, wie El Salvador geothermische Energie nutzen wird, um den Strom für das Bitcoin-Mining bereitzustellen.

Die Vorlaufzeit für den Aufbau einer solchen Infrastruktur beträgt jedoch etwa fünf Jahre. Deshalb baut das Land seine Wind- und Solaranlagen aus, um die Lücke zu schließen, bis die Vulkanenergie vollständig genutzt und verfügbar ist. Für dieses Projekt wurde eine Milliarde US-Dollar aufgebracht, von denen bereits 250 Millionen US-Dollar zugeteilt wurden.

Keiser sprach darüber, wie die Länder in Zukunft um die Bereitstellung der Bitcoin-Hashrate konkurrieren werden und dass El Salvador derzeit das einzige Land der Welt ist, das eine pro-Bitcoin-Mining-Politik verfolgt.

Der IWF und die Zentralbanken weltweit sollten sich große Sorgen machen. Die Finanztechnologie hat sich weiterentwickelt und wird all diese traditionellen Finanzinstitute in den Schatten stellen.

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