Die südkoreanische FSC unterstützt nun die stabile Emissionsbeteiligungsvorschläge, die von der Bank of Korea (BOK) geleitet werden
Laut einer Berichterstattung von Koreatimes hat die südkoreanische Finanzaufsichtsbehörde (FSC) ihre Position geändert und die zentrale Vorschläge der Bank of Korea (BOK) unterstützt, die die Ausgabe von Währungsbasierten Stabilcoins strikt auf Konsortien beschränken, die von Banken mit Mehrheitsbeteiligung kontrolliert werden.
Der Vorschlag verlangt, dass Banken in den Stabilcoin-Ausgabekonsortien mehr als 50 % halten müssen, um eine absolute Kontrolle zu gewährleisten. Um technologische Innovationen zu berücksichtigen, lässt das Gesetz jedoch Raum für die Beteiligung von Technologieunternehmen, die als einziger größter Aktionär im Konsortium auftreten dürfen.
Darüber hinaus legt der Vorschlag strenge Kapitalanforderungen für die Aussteller von Stabilcoins fest, die mindestens 5 Milliarden Won (ca. 3,7 Millionen US-Dollar) eingezahltes Kapital erfordern, wobei dieser Schwellenwert künftig aufgrund der Marktentwicklung möglicherweise angehoben werden könnte.
Allerdings stößt der Vorschlag, der in der Finanzaufsichtsbranche Konsens gefunden hat, in der Gesetzgebungsphase auf Widerstand. Einige Abgeordnete, darunter aus der regierenden Demokratischen Partei, haben sich bereits klar gegen ihn ausgesprochen.
Um die Blockade zu überwinden, wird erwartet, dass Abgeordnete eine Sondergruppe bilden werden, um alternative Regulierungsansätze zu untersuchen und vorzuschlagen. Ziel ist es, die unterschiedlichen Standpunkte zwischen Aufsichtsbehörden und bestimmten Gesetzgebern hinsichtlich der Kontrollrisiken auszugleichen.
Zusätzlich betrifft der Vorschlag nicht nur die Kontrolle über die Stabilcoin-Aussteller, sondern plant auch strengere Aufsichtspflichten für Kryptowährungsbörsen. Dazu gehören die Erhöhung der Anforderungen an die technische Stabilität, die Verpflichtung zur Entschädigung von Nutzerverlusten durch Hackerangriffe sowie Bußgelder bis zu 10 % des jährlichen Umsatzes.
Zusammenfassend zeigt sich, dass die südkoreanische FSC bei der Regulierung von Stabilcoins eine streng vorsichtige Ausgabestruktur bevorzugt, die von traditionellen Banken geleitet wird. Die Widerstände im Gesetzgebungsorgan bedeuten jedoch, dass der endgültige Regelrahmen ein schwieriger Kompromiss zwischen Finanzsicherheit, technologischer Innovation und politischem Konsens sein wird.
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