Archäologen in Como, Norditalien, haben eine außergewöhnliche Fundgrube mit Hunderten römischer Goldmünzen aus dem 4. bis 5. Jahrhundert n. Chr. entdeckt, die neue Erkenntnisse über die letzten Jahre des Weströmischen Reiches liefern. Die Entdeckung erfolgte während der routinemäßigen Ausgrabungen in der Nähe des historischen Stadtzentrums, einer Gegend, die seit langem für ihre römische Verwaltungs- und Militärbedeutung bekannt ist.
📜 Historische Bedeutung der Entdeckung
Die Münzen, hauptsächlich römische Solidi, wurden aus hochreinem Gold geprägt und waren als primäre Reservewährung der römischen Wirtschaft weit verbreitet. Diese Solidi wurden während der Regierungszeiten spätrömischer Kaiser geprägt, einer Zeit geprägt von politischer Instabilität, Inflation und sinkendem Vertrauen in verminderte Währungen. Ähnlich wie in der heutigen Finanzwelt suchten römische Eliten sichere Vermögenswerte, um ihr Vermögen in unsicheren Zeiten zu sichern.