Dezember-Arbeitsmarktdaten außerhalb der Landwirtschaft im Detail. Endlich aus dem Nebel der Schließung heraus
Die Vorabdaten zum nicht-landwirtschaftlichen Beschäftigungsaufbau deuten auf eine Überraschung hin
Erwartetes Ergebnis:
Konsens-Schätzung +60.000 (Bereich +19.000 bis +155.000)
November +64.000
Private Konsens-Schätzung +64.000
Erwarteter Arbeitslosenquote-Konsens: 4,5 % gegenüber 4,6 % im Vorquartal
Erwarteter Erwerbsbeteiligungskurs 62,5 % im Vorquartal
Vorheriger unterbeschäftigter U6-Satz 8,7 %
Erwartete jährliche Lohnsteigerung im Durchschnitt pro Stunde +3,6 % gegenüber +3,5 % im Vorquartal
Erwartete monatliche Lohnsteigerung im Durchschnitt pro Stunde +0,3 % gegenüber +0,1 % im Vorquartal
Erwartete durchschnittliche Wochenarbeitszeit 34,3 gegenüber 34,3 im Vorquartal
Dezember-Jobs bislang:
ADP-Bericht +41.000 gegenüber erwarteten +50.000 und -29.000
ISM-Dienstleistungsbeschäftigung 52,0 gegenüber 49,0 im Vorquartal – Höchststand seit 10 Monaten
ISM-Fertigungsbeschäftigung 44,9 gegenüber 44,0 im Vorquartal
Challenger-Job-Cuts 35.553 gegenüber 71.321 im Vorjahr – Tiefststand seit 17 Monaten
Philly-Beschäftigung +12,9 gegenüber +6,0 im Vorquartal
Empire-Beschäftigung 7,3 gegenüber 6,6 im Vorquartal
Erste Arbeitslosen-Anmeldungen Umfragewoche 224.000 gegenüber erwarteten 225.000
Betrachtet man diese Zahlen, gibt es zahlreiche Gründe, mit einem Ergebnis von +60.000 zu rechnen und möglicherweise sogar deutlich darüber hinaus. Ein Wert nahe 100 würde die geringen Hoffnungen auf eine Zinssenkung im Januar beenden und die derzeit einkalkulierte Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im März von 43 % stark reduzieren.
Saisonbedingt wirkt sich Dezember auf die nicht-landwirtschaftliche Beschäftigung nur minimal negativ aus, wie BMO berichtet – der Bericht verfehlt in 52 % der Fälle die Erwartungen und übertrifft sie in 48 % der Fälle.
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