Die koreanische Aufsichtsbehörde zeigt mittlerweile etwas Unmut gegenüber Börsen.
In den letzten Jahren gab es keine Pause bei Sicherheitsvorfällen bei Börsen.
In den offiziellen Statistiken steht ganz klar:
Von 2023 bis 2025 gab es insgesamt 20 Vorfälle, die Benutzergelder betrafen, bei mehreren führenden Plattformen.
Upbit selbst war bei 6 Vorfällen beteiligt, was mehr als 600 Personen betraf; auch Bithumb war nicht unbeeinflusst.
Der Hintergrund ist der große Vorfall im November des vergangenen Jahres, bei dem Upbit 36 Millionen US-Dollar gestohlen wurden, was die Situation endgültig entfachte.
Als man dann die geltenden Gesetze prüfte, stellte sich heraus, dass die maximale Geldstrafe nur 450.000 US-Dollar betrug.
Aus der Perspektive der Aufsichtsbehörde ist es tatsächlich schwer nachvollziehbar, dass solche gravierenden Vorfälle nur mit dieser Geldstrafe sanktioniert werden.
Daher ist in den aktuellen Entwürfen eine härtere Linie erkennbar:
Wenn eine Börse gehackt wird, ist das keine schlechte Laune, sondern
die Strafe darf höchstens 10 % des entstandenen Schadens betragen.
Wäre diese Regelung damals angewendet worden, hätte Upbit mindestens 3,6 Millionen US-Dollar Strafe gezahlt.
Im Inneren gibt es sogar noch radikalere Stimmen.
Einige schlagen vor, sich nicht nach dem Schadensumfang zu richten, sondern direkt nach dem Jahresumsatz zu buchen, mit einer Höchststrafe von 3 %.
Wenn Upbit 2024 einen Umsatz von 1,2 Milliarden US-Dollar erzielte, würde eine solche Regel bei einem einzigen Vorfall eine Strafe von 36 Millionen US-Dollar bedeuten.
Die Aufsichtsbehörde macht klar:
Da Börsen mittlerweile zu einer Finanzinfrastruktur geworden sind,
dürfen Sicherheitsstandards nicht mehr auf dem Niveau von Internetprodukten bleiben.
Wie die Börsen selbst dazu stehen, ist bislang unklar.
Upbit und Bithumb haben bis heute keine öffentliche Stellungnahme abgegeben.
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